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Aktuelles

Warum wir 2 x NEIN stimmen


Wir lieben die Natur, und tragen Sorge dazu.

Wir wertschätzen die Früchte, die sie hervorbringt. 

Wir fördern die Biodiversität, zur Erhaltung von Nützlingen.

Wir wollen sauberes Trinkwasser.

Wir stehen in der Verantwortung, Lebensmittel zu produzieren.

Wir müssen uns entscheiden: Tierfutter oder Speisegetreide? 

Wir kämpfen gegen Schädlinge und Erkrankungen.

Wir kümmern uns um das Wohl der Tiere.

Wir halten so viele Tiere, wie die bewilligten Stallungen hergeben.

Wir verdienen unser tägliches Brot.


Wir lieben die Natur und arbeiten mit ihr. Als naturverbundene Landwirte beobachten und erleben wir täglich ihre Geschehnisse. Wetterbedingte Schicksale lassen uns nicht verschont. Wir geben alles, um gesunde Lebensmittel zu ernten. Das Wohl unserer Tiere und das der Nützlinge liegt uns sehr am Herzen, wir hegen und pflegen sie. 

Achtsam fördern wir die Biodiversität auf Feld und Wiesen, lassen Asthaufen liegen, bauen Hecken und Unterschlüpfe, pflegen Hochstammbäume, Alpen- und Moorgebiete. Diese ökologische Leistungserbringung wird kontrolliert und anhand ihres Aufwandes mit Direktzahlungen vom Bund abgegolten.

Wussten sie, dass unser Trinkwasser eines der Besten auf der Welt ist? Wollen wir doch Sorge tragen dazu! Schädliche Mittel aus Haushaltungen und der Industrie, schädliche Pestizide aus Hausgärten, Hormone die unser Wasser trüben, werden in dieser Initiative ausser Acht gelassen. Der Fokus liegt ausschliesslich auf der landwirtschaftlichen Produktion. Es braucht uns alle! 

Die Trinkwasserinitiative fordert eine pestizidfreie Produktion in der Landwirtschaft. Darunter fallen auch Biozide, d.h. biologische, nicht synthetische Pflanzenschutzmittel, die zur Pflanzenstärkung, zur Behandlung von Pilzinfektionen und Schädlingen wie bspw. Läuse eingesetzt werden.

Wir kommen auch als Biobauern nicht darum herum, unsere Kulturen nicht einfach den Schädlingen zu überlassen, zumal Jahr für Jahr über Importe neue, dominante Schädlinge ins Landesinnere eingeschleppt werden. Diese bedrohen unserer Kulturen massiv und hierzulande existiert der spezifische und natürliche Feind nicht.

Der gezielte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln unterliegt bereits strengster Kontrollen und darf nur mit vorgegebenen Absetzfristen und regelmässig geprüften Geräten eingesetzt werden.

Pestizidfreie Produktion führt zur Kapitulation vor Schädlingen und Erkrankungen,
und zur Einstellung sämtlicher Landwirtschaftsbetriebe.

Biologische Landwirtschaft ist die Zukunft für sauberes Trinkwasser! Zu viele Bauern warten auf die Umstellung auf die biologische Landwirtschaft, der Markt jedoch findet leider zu wenig Absatz für Bio Produkte. Wo bleibt das Bio-Klientel?

Wir stehen vor der Herausforderung, uns zu entscheiden, ob wir Tierfutter für die Milch-, Fleisch- und Eierproduktion oder Speisegetreide anbauen sollen. Gerne Beides! Aber es ist zu wenig Grün- und Ackerland vorhanden. So helfen sich Landwirte gegenseitig aus. Folglich stammt selten alles Futter aus dem eigenen Betrieb. Über die Futter- und Düngerbilanz wird aber streng Buch geführt, sie untersteht regelmässigen Kontrollen.

Unseren Tieren soll es gut gehen. Erkranken Sie oder verletzen sich, liegt es mit in der Entscheidung der Tierärzte, welche Behandlungen anstehen. Antibiotika durften auch bisher nicht mehr prophylaktisch eingesetzt werden.

Die Tierbestände richten sich anhand angeordneter Grün- und Stallflächen. Die Landwirtschaft ist eine Wirtschaft und strebt keine Haustierhaltung an. Wir sind daher bestrebt, die verfügbaren Flächen möglichst effizient zu nutzen und angemessen viele Tiere zu halten.

Das tägliche Brot verdienen wir in der Landwirtschaft nur, wenn die fairen Preise für das erwirtschaftete Produkt vom Kunden bezahlt werden. Bei der Annahme beider Initiativen, besteht erhebliche Gefahr, dass Landwirte ihre Gabel schmeissen, weil Aufwand und Gewinn sich nicht mehr halten können, und dies auf Kosten von regionalen Inlandprodukten und zu Gunsten des Imports.

Es braucht keine Initiativen! Schritt für Schritt wollen wir gemeinsam vorwärts gehen.
Aus Liebe und Respekt zur Natur fängt Jeder bei sich an!


 Zuwachs im Ziegenstall!

 Unsere beiden Zigen Chiara und Caroline haben am
 20./21. März ihre Gizzys zur Welt gebracht!
 Chiara ist stolze Mutter ihres ersten Gizzys Chiccorino.
 Und Caroline ist die Mutter der Zwillinge Cloe & Charly. 
 Wir sind hoch erfreut über den gesunden Zuwachs!
 Es wird lebhafter werden im Ziegenstall. Bei ihrem
 Besuch auf dem Hof, werden Sie die Kleinen nicht
 übersehen können. 



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 Wochenmarkt

 Die Wochenmarkt-Saison hat begonnen:

 Samstags in Männedorf, seit 13. März 2021, jeweils von 9:00-12:00 Uhr, Leuemärt
 Freitags in Wetzikon, ab 19. März 2021, jeweils von 8:30-12:30 Uhr, Leuenplatz

 Wir freuen uns, Sie erneut mit unserem vielfältigen Sortiment an frischem Obst und
 Gemüse bedienen zu dürfen. Wir freuen uns auf Sie und bedanken uns für Ihre Treue.




Eigenes Bio-Rindfleisch
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Im Früchtehof-Lädeli verkaufen wir, übersichticht in Tiefkühlvitrinen präsentiert, unser hofeigenes Bio-Rindfleisch. In Regelmässigen Abständen wird das Fleisch für Sie in der Kundenmetzgerei abgepackt, vakumiert und beschriftet.  



 Suppenhuhn

 Unsere alten Legehennen wurden Ende letzten Jahres
 ausgestallt und die jungen Hühner haben sich bereits
 wieder eingelebt.Die Bio-Hühner werden alle
 verwertet und deshalb ist seit Neustem auch das
 Suppenhuhn in unserem Sortiment,  da wir die
 Verwertung der alten Hühner unterstützen möchten. 









 Beitrag Bellevue NZZ

 Bellevue NZZ präsentiert schöne Hofläden in der Region, unter anderem unser eigenes
 Früchtehof-Lädeli, die sich mit einem Spaziergang verbinden lassen. 

 Lassen Sie sich von dieser Idee inspirieren. 

 Bio Eier

  Die Hühner legen glücklich ihre Eier. 2 Mal in der Woche werden unsere Bio- Eier von
  Hosberg AG abgeholt und an die Migros weiterverkauft.

  Unsere Bio-Eier sind auch in verschiedenen Grössen im Früchtehof-Lädeli erhältlich.




 Portrait ZueriOst

  Das Online Nachrichtenportal ZueriOst hat unser Hof, unser Arbeiten
  und im speziellen unsere Neuausrichtung porträtiert. Lesen Sie selber:






Oder der Beitrag als PDF:


​​​​​Trinkwasser - Initiative           Pestizidfrei - Initiative           2 x NEIN


Die beiden Initiativen bezüglich dem Pflanzenschutz sind für uns von höhchster Bedeutung.
In unserem Feldbau mit Mais und Getreide verzichten wir total auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, das Unkraut wird mechanisch entfernt.

Etwas anders sieht es im Obstbau aus. Der totale Verzicht auf Pflanzenschutzmittel wäre verheerend, würde grossen bis totalen Ernteausfall und damit eine grosse Lücke im Sortiment des Schweizer Obstes bedeuten.

Es braucht keine Initiativen, wir tun unser Bestes, wir schützen die Natur, weil wir sie lieben. Wir sagen deshalb 2x NEIN.